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Die AmselDie Amsel (Turdus merula) ist in Deutschland auch unter dem Namen Schwarzdrossel bekannt. So gehört sie auch zu der Familie der Drosseln und gilt von allen ihren Verwandten als am weitesten verbreitet in Europa. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrem Äußeren deutlich. Während das Amselmännchen ein einfarbig schwarzes Federkleid hat, erkennt man die weiblichen Amseln am dunkel- bis hell- oder rotbraunen Gefieder. Je nach Jahreszeit und Alter des Vogels und können hier jedoch bei den Vertretern beider Geschlechtern leichte Variationen auftreten. Mittlerweile findet man den Singvogel oft in Gärten und Parkanlagen, also in unmittelbarer Nähe von Menschen, daher zählt sie zu den sogenannten Kulturfolgern und somit auch zu den für uns bekanntesten Vögeln in unserer Umgebung. Amseln suchen ihre Nahrung oft auf vegetationsschwachen Böden, um hier leichter Ameisen und andere Insekten jagen zu können. Daher sind sie auf ihrer Nahrungssuche oft in Wäldern oder am Waldrand anzutreffen. Die Ernährung der Amsel ist äußerst vielseitig, meist beschränkt sie sich jedoch auf tierische Nahrung, im Notfall wird diese jedoch mit Beeren oder Pilze vervollständigt. Da für den Singvogel somit äußerst viele verschiedene potentielle Nahrungsquellen zur Verfügung stehen, ist er sehr anpassungsfähig und hat gegenüber vielen seiner Artgenossen daher einen entscheidenden Vorteil. Die Amsel ist zudem ein Zugvogel und verlässt spätestens im September das eigene Revier, um in das Überwinterungsgebiet aufzubrechen, im März kehrt sie dann wieder zurück. Der Zeitpunkt des Aufbruchs variiert dabei von den Wetterumständen, findet also etwa in kälteren Regionen früher, in wärmeren später statt.
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