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Hessisches Warmblut

Das Hessische Warmblutpferd verkörpert heute den Typ des deutschen Warmblutpferdes. Wohl das herausragendste Hessische Warmblut war die berühmte Stute Halla, die 1956 bei den Olympischen Spielen in Stockholm ihren verletzten Reiter Hans Günter Winkler zum Sieg trug.

Allgemeines zum Hessischen Warmblut

Das ideale Hessische Warmblut zeigt einen langen Hals, einen kräftigen Rücken mit guter Sattelpartie und eine leicht abfallende Kruppe. Hessische Warmblutpferde sind zum großen Teil Braune, Füchse, Schimmel oder Rappen. Die Größe liegt bei 160 bis 170 cm Stockmaß. Im heutigen Zuchtgebiet wurde ursprünglich die Zucht eines schweren Arbeitspferdes betrieben. In den Nassauischen Marställen gründete man 1869 das Landgestüt Dillenburg. Später verlor das Arbeitspferd seine Bedeutung und man begann mit der Zucht eines modernen Warmblutpferdes. Während der Landflucht der Bevölkerung schrumpfte Hessens Pferdebestand bis 1970 besorgniserregend. Erst der Trend zum Turniersport brachte wieder Aufschwung in die hessische Pferdezucht. Vollblüter und Pferde aus anderen Zuchtgebieten verhalfen dem Hessischen Warmblut zu seinem heutigen Erscheinungsbild. Die Zucht des Hessischen Warmblutpferdes obliegt heute dem Hannoveraner Verband e.V. Bezirksverband Hessen in Alsfeld.

Wesensmerkmale vom Hessischen Warmblut

Zu den Charaktereigenschaften des Hessischen Warmbluts gehört Sensibilität und Intelligenz. Dieses Pferd ist sehr leistungsbereit, aber hat auch ein ausgeglichenes Temperament.

Weitere Daten zum Hessischen Warmblut

Verbreitung: Deutschland, ca. 170 Zuchthengste, ca. 2000 Zuchtstuten
Stockmaß:                   160–170 cm
Farben:                        Braune, Füchse, Rappen, Schimmel, Schecken
Haupteinsatzgebiet:      Reitpferd

 
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