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Gelderländern

In der Landwirtschaft wurden die Pferde für leichte Arbeiten eingesetzt. Als Reitpferd wurden die Gelderländer vom niederländischen Warmblut abgelöst.

Die Zucht der Gelderländer

Gelderländer sind eine Pferderasse, die ihren Namen der niederländischen Provinz Gelderland verdanken. Im 19. Jahrhundert wurde mit der Zucht der Gelderländer begonnen. Hengste unterschiedlicher Rassen wurden mit niederländischen Stuten gekreuzt. Das Stockmaß der Pferde beträgt zwischen 155 – 163 cm. Die Gelderländer haben einen Ramskopf und ziemlich lange Ohren. Gelderländer sind Füchse und Schimmel, gelegentlich aber auch Schecken oder Rappen. Die Gelderländer zeichnen sich durch eine schöne Vorhand und ihre auffallende Aktion beim Trab aus. Seit Ende der sechziger Jahre wurde diese Rasse offiziell nicht mehr gezüchtet, weil sie fast ausgestorben wäre. Bei europäischen Königsfamilien waren die Gelderländer äussert beliebt als Kutschpferde. 1979 beschloss die Züchterschaft Gelderland ein Basispferd zu züchten. Durch dieses Ziel gelang es einen kleinen Kreis Pferde zu züchten die seit 1995 wieder als Gelderländer bezeichnet werden.

Weitere Daten zu den Gelderländern

Stockmaß:                   155–163 cm
Farben:                        meist Füchse, Schimmel und Schecken
Haupteinsatzgebiet:      Kutschpferd

 
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