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Französischer Traber

Der französische Traber entstand Anfang des 20. Jahrhunderts aus einer Kreuzung zwischen Anglo-Normanen und Norfolk-Trabern, später wurden auch Rassen wie das Standardbred (amerik. Traber), Orlow-sowie Metis-Traber (russ. Traber) mit eingezüchtet.

Allgemeines von französischen Trabern

Französische Traber sind größer, zäher, robuster und auch kräftiger als amerikanische Traber und werden nicht nur auf der Rennbahn, sondern auf für den Reitsport unter dem Sattel eingesetzt. Sie erreichen ein Stockmaß zwischen 160 cm und 168 cm, haben einen sehr edlen Kopf, einen kurzen, kräftigen, breiten Rücken, eine gut bemuskelte Hinterhand und verfügen über einen ausgeprägten Wiederrist. Französische Traber haben muskulöse, eher kräftige Beine mit harten Hufen und sind lebhafte, im Vollbluttyp stehende Pferde. Typisches Merkmal eines jeden Trabers ist die hervorragende Trabaktion, aber auch galoppieren ist mit französischen Trabern möglich, wenn gleich auch in dieser Gangart nicht gerade ihre Stärke liegt. Einst als schnelles Wagenpferd gezüchtet, bewiesen französische Traber das sie sich aufgrund ihrer Ausdauer und Geschwindigkeit sehr gut als Rennpferd vor dem Sulky eignen. Da sie sich langsamer als andere Traberrassen entwickeln, können französische Traber frühestens 4-5 jährig auf der Bahn eingesetzt werden, sind aber aufgrund ihrer Robustheit und Zähigkeit auch ein gutes Reitpferd für alle, die etwas temperamentvollere Pferde unter dem Sattel lieben.

Weitere Daten von französischen Trabern

Verbreitung:                 weltweit
Stockmaß:                   bis 168 cm
Farben:                        Brauner, Rappe, Fuchs
Haupteinsatzgebiet:      Trabrennen

 
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