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Das Ardenner Pferd

Die Heimat des Ardenners sind die belgischen und französischen Ardennen. In den Ardennen sollen die Bauern bereits vor rund 2000 Jahren mit der Zucht von robusten und starken Arbeitspferden begonnen haben. Trotz seines Kalibers ist der Ardenner recht wendig und beeinflusste viele andere Kaltblutrassen. Der Auxois, der Pfälzer- , der Schweden-Ardenner und der Trait du Nord – heute weitgehend verschwundene Rassen – entstanden aus dem Ardenner.

Neben dem Einsatz in der Landwirtschaft und vor dem schweren Wagen soll der Ardenner bereits den Römern als Schlachtross gedient haben, im frühen Mittelalter diente er als Ritterross. Noch bis in den zweiten Weltkrieg zog der Ardenner Geschütze und Versorgungswagen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg verloren die Kaltblutrassen an Bedeutung, es war schlicht keine Nachfrage mehr da. Erst Liebhaberzuchten sicherten dem Ardenner in kleinen Beständen das Überleben.

Der Ardenner ist von mittelschwerem Kaliber und hat einen sehr ausdrucksvollen Kopf. Sein starker Hals geht ohne ausgeprägten Widerrist in den kurzen Rücken über. Vor- und Hinterhand sind stark bemuskelt und die kräftigen Beine weisen einen starken Behang auf. Das Gewicht eines Ardenners liegt zwischen 800 und 1000 Kilogramm. Ardenner sind braun, fuchsfarben, isabellfarben oder Schimmel, häufig ist eine Stichelhaarigkeit, während Rappen von der Zucht ausgeschlossen werden. Erstaunlicherweise hat dieses schwere Kaltblut sehr energische, fördernde Gänge. Typisch für viele Kaltblüter ist der meist unterentwickelte Galopp.

Weitere Daten zum Ardenner

Ursprung:                     Belgien, Luxemburg, Frankreich
Hauptzuchtgebiet:         Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweden
Verbreitung:                  gering
Stockmaß:                   155 - 162 cm
Farben:                        meist Schimmel, auch Braune und gestichelte Füchse
Haupteinsatzgebiet:       Schlachtung, Zugleistung

 
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