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Das Karthäuser Pferd

Cartujano -eine spanische Erfolgsgeschichte. Das Karthäuser Pferd auch spanisch Cartujano genannt, ist nah mit dem Andalusier verwandt. Beide gehören zu den Pferden reiner spanischer Rasse, kurz PRE (Pura Raza Espagnola).

Allgemeines zum Karthäuser Pferd

Der Cartujano ist in direkter Linie mit dem Andalusier verwand, wurde jedoch in einem Karthäuserkloster gezüchtet. Im 15. Jahrhundert wurden sie von Don Alvaro Obertus de la Valeto unterstützt. Er vererbte den Karthäusermönchen in Jerez de la Frontera ca. 40 Quadratkilometer Land, auf dem die Mönche ihre Pferdezucht beginnen konnten. Dies geschah 1476. Die Karthäusermönche beschäftigten sich jedoch schon eher mit der Zucht, hatten jetzt aber eine ausbaufähige Grundlage geschaffen. Nicht nur in Jerez wurde gezüchtet, sondern später auch in Sevilla und Cazallo. Die Grundlage waren zu dieser Zeit besonders ausgesuchte, elegante Tiere aus ganz Andalusien. In den Klöstern des Südens wurden diese, sehr reinen Blutlinen erhalten. Der Cartujano wird in ganz Spanien, vorwiegend in der Extremadura gezüchtet. Sein Bekanntheitsgrad in verglichen mit seinem Verwandten dem Andalusier, eher P.R.E. extrem gering. Er ist bis zu 152 cm groß und kleiner als der Andalusier. Vorwiegend gibt es Schimmel, aber auch Braune und Rappen. Er ist ein exzellentes Reitpferd, das sich für Dressur und die Hohe Schule ausgezeichnet eignet.

Weitere Daten zum Karthäuser Pferd

Ursprung:                                Spanien
Hauptzuchtgebiet:                    Spanien
Verbreitung:                             gering
Stockmaß:                               ca. 152 cm
Farben:                                    Hauptsächlich Schimmel, gelegentlich Braune und Rappen
Haupteinsatzgebiet:                  Reitpferd bis zur Hohen Schule, Zucht

 
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