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Das QuartärDie jüngste Erdepoche ist das Quartär. Sie begann vor 1,8 Millionen Jahren und dauert bis heute an. Unterteilt wird sie in das Pleistozän und das Holozän. Besonders kennzeichnend für diese Epoche ist, die Entwicklung des modernen Menschen. Sie begann mit der Entwicklung des Homo Habilis, der bereits dazu fähig war, einfache Werkzeuge herzustellen und dem Homo Erectus - der aufrecht gehen konnte. Knapp 1 Millionen Jahre später machten, sich die Menschen vom Ursprungskontinent Afrika, auf nach Europa und Südostasien, und erreichten vor ca. 500.000 Jahren Europa. Dort entwickelten sie sich zu Neandertalern. Neandertaler waren robuster und konnten auch in kälteren Klimazonen leben. Jedoch starb der Homo neanderthaliensis vor ca. 30.000 Jahren, wahrscheinlich auf Grund mangelnder Anpassungsfähigkeit aus. In Afrika entwickelte sich parallel dazu vor ca. 100.000 Jahren aus dem Homo Erectus der Homo Sapiens – der moderne Mensch. Er war und ist als Erster dazu fähig, aktiv und bewusst auf die Umwelt Einfluss zu nehmen. Weiterhin kennzeichnend für die Epoche des Quartärs, sind die klimatischen Schwankungen. Sie verursachten unterschiedliche Kälte- und Wärmezeiten. In der Kaltzeit wurde die Erdoberfläche von Gletschern bedeckt, teilweise bis zu 30 %. Diese Klimaschwankungen hatten großen Einfluss auf die Flora und Fauna. So siedelten sich in Mitteleuropa in der Warmzeit z.B. Nashörner und Wasserbüffel an. In den Kaltzeiten hingegen sind Mammuts und Riesenhirsche weit verbreitet. Diese starben jedoch am Ende der letzten Eiszeit vor knapp 10.000 Jahren aus. |
