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Das Karbon

Das Karbon ist die erdgeschichtliche Periode von vor 354 bis 290 Millionen Jahren, die in Unterkarbon und Oberkarbon unterteilt werden kann. Aus eben dieser Periode stammen die meisten heutigen Kohleablagerungen, was auf eine dichte und umfangreiche Vegetation aus verschiedensten Farngewächsen und teilweise bis zu 40m hohen Bäumen aus der Pflanzengattung der Bärlapppflanzen und Kalamiten zurückzuführen ist. Diese dichten Sumpfwälder wurden insbesondere von Insekten und Spinnentieren bewohnt, wobei im Karbon erstmals geflügelte Insekten auftraten, die aber, im Gegensatz zu den meisten heute lebenden Insekten, nicht in der Lage waren, ihre Flügel zu falten.

Außerdem existierten einige Arten von Amphibien und die ersten Reptilien. Da die Lebensräume der Reptilien allerdings noch sehr nah am oder sogar noch im Wasser gelegen waren hatten die Amphibien an Land die Möglichkeit auf Grund eines überreichen Nahrungsangebots auf Größen bis zu sechs Metern anzuwachsen. Die Entwicklung weg vom Wasser machte allerdings mit dem Amnion-Ei, dem ersten Ei mit einer festen Schale, einen entscheidenden Schritt nach vorne. In den Ozeanen fanden sich in erster Linie Strahlenflosser, aber auch verschiedenste Kopffüßler, Moosstierchen, amöboide Lebensformen und Stachelhäuter, die große Flächen des Ozeanbodens bedeckten.

 

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